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Hundestrand bei Glowe

Hundestrände

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Hundestrände auf Rügen: Wo dein Vierbeiner ans Wasser darf

Rügen bietet Urlaubern mit Hund viele Möglichkeiten für Strandbesuche. Die Zugänge zur Ostsee sind jedoch klar reglementiert. In der Zeit vom 1. Mai bis zum 30. September herrscht an den meisten Hauptstränden der Ostseebäder ein striktes Hundeverbot. In diesem Zeitraum darfst du mit deinem Hund ausschließlich die offiziell ausgewiesenen Hundestrände nutzen. In der Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. April heben viele Gemeinden diese Einschränkungen auf, sodass du nahezu jeden Strandabschnitt betreten kannst. Dieser Artikel listet alle offiziellen Hundestrände der Insel nach Regionen auf und nennt zudem naturbelassene Küstenabschnitte, an denen das Baden mit Hund toleriert wird.

Hundestrände auf Rügen – Kartenübersicht

Kartendaten © OpenStreetMap · Alle Angaben ohne Gewähr – Hinweisschilder vor Ort beachten

Südost-Rügen: Strandzugänge in den großen Seebädern

Die Ostseebäder im Südosten der Insel sind stark touristisch geprägt. Dennoch haben die Kurverwaltungen eigene Strandabschnitte für Badegäste mit Hund eingerichtet. Im Ostseebad Binz gibt es zwei ausgewiesene Bereiche. Der erste befindet sich am Fischerstrand am Strandabgang 1. Der zweite Hundestrand liegt am nördlichen Ende des Ortes in Richtung Prora, erreichbar über die Strandabgänge 50 bis 52 in der Nähe des IFA Ferienparks. An beiden Orten findest du feinen Sand und Strandkorbvermieter. Toiletten und Gastronomie sind in kurzer Distanz erreichbar.

Das Ostseebad Sellin bietet ebenfalls zwei Hundestrände. Ein Bereich liegt direkt am Nordstrand, links der markanten Seebrücke unterhalb der Steilküste. Der Sand ist hier fein, jedoch ist der Strandabschnitt etwas schmaler. Der zweite Bereich liegt am Südstrand am sogenannten Weißen Steg, am Übergang zum benachbarten Baabe. Dort ist der Strand deutlich breiter und flacher. In Baabe selbst nutzt du mit deinem Hund die Strandabgänge 6 und 7 am Ende der Promenade (Dünenweg). Auch hier ist der Sand sehr fein und der Strand durchgehend flach.

Weiter südlich liegt das Ostseebad Göhren. Am belebten Nordstrand sind die Abgänge 10 sowie 17, 18 und 19 für Hunde freigegeben. Am ruhigeren Südstrand von Göhren ist das Baden mit Hund an den naturbelassenen Abschnitten gestattet. Den Abschluss im Südosten bildet Thiessow. Das kleine Seebad verfügt über einen ausgewiesenen Hundestrand am Weststrand (Zugang Dörpstrat) sowie Abschnitte am Hauptstrand an der L292. Der Strand in Thiessow ist oft weniger besucht als in Binz oder Sellin.

Prorer Wiek: Kilometerlange Buchten an der Ostküste

Nördlich von Binz erstreckt sich die weite Bucht der Prorer Wiek. Entlang des ehemaligen KdF-Bades in Prora gibt es sehr breite und feinsandige Strandabschnitte. Die Hundestrände befinden sich hier auf Höhe der Strandabgänge 73 und 74. Das Wasser fällt in dieser Bucht flach ab und ist durch vorgelagerte Sandbänke vor hohem Wellengang geschützt.

Noch weiter nördlich, hinter dem Fährhafen, liegt der Ortsteil Mukran, der zur Stadt Sassnitz gehört. Der Strand ist hier steinig und oft mit Feuersteinen durchsetzt. Das Wasser wird schneller tief als in Prora. Offizielle Hundestrände gibt es direkt am Hafen nicht, aber an den steinigen Naturstränden unterhalb der Steilküste in Richtung Sassnitz werden Hunde beim Spaziergang toleriert.

Die Schaabe: Wald und Strand zwischen Glowe und Juliusruh

Die Schaabe ist eine zehn Kilometer lange, bewaldete Sandbank im Nordosten Rügens. Am südlichen Ende der Schaabe liegt das Seebad Glowe. Die offiziellen Hundestrände erreichst du hier über die Strandabgänge 11, 12 und 13 an der Landstraße L30. Der Strand ist feinsandig und wird landeinwärts von einem dichten Kiefernwald begrenzt. Am Strandübergang stehen Beutelspender und Mülleimer zur Verfügung.

Am nördlichen Ende der Schaabe schließt der Ort Juliusruh an. Der ausgewiesene Hundestrand liegt im nördlichen Bereich des Ortes. Er ist ebenfalls feinsandig, bietet flaches Wasser und einen Strandkorbverleih. Auf der gesamten Länge der Schaabe zwischen Glowe und Juliusruh gibt es ausgedehnte Abschnitte, an denen Badegäste sich auf weite Distanzen verteilen. An vielen dieser unbewachten Abschnitte wird die Anwesenheit von Hunden von den übrigen Badegästen problemlos akzeptiert.

Halbinsel Wittow: Steilküsten und Naturstrände im Norden

Auf der Halbinsel Wittow im Inselnorden zeigt sich die Küste rauer. Die Strände sind oft ungeschützt dem Wind ausgesetzt. In der Gemeinde Dranske gibt es einen ausgewiesenen Hundestrand direkt im Ort an der Seestraße. Der Sand ist hier fein. Ein besonderes Merkmal dieses Abschnitts ist, dass die Gemeinde hier streckenweise auf die Leinenpflicht am Strand verzichtet.

Ein völlig anderes Bild bietet der Strandabschnitt weiter nördlich zwischen Bakenberg und Nonnevitz. Der Zugang erfolgt in Höhe des dortigen Regenbogencamps. Der Strand ist naturbelassen, schmal und mit vielen Steinen durchsetzt. Er liegt direkt unterhalb der bewaldeten Steilküste. Hier gibt es keine Strandkörbe und keine gastronomische Versorgung, dafür aber viel Distanz zu anderen Badegästen.

Boddenküste und Muttland: Wo Hunde an Naturstränden toleriert werden

Neben den ausgewiesenen Hundestränden an der Ostsee bietet Rügen flache Küstenabschnitte am Bodden. Das Boddenwasser ist weniger salzig und wärmt sich schneller auf. Diese Strände sind naturbelassen, haben oft einen Bewuchs aus Schilf und werden nicht maschinell gereinigt. An vielen dieser Orte stehen keine offiziellen Hundestrand-Schilder, die Mitnahme von Hunden wird jedoch toleriert.

Auf der Halbinsel Zudar im Süden der Insel reicht ein solcher Küstenstreifen vom Palmer Ort bis zum sogenannten Gelben Ufer. Der Strand besteht aus Sand, Kies und gelegentlichen größeren Findlingen. Auch an den westlichen Boddenküsten nahe Schaprode oder auf der kleinen Insel Ummanz findest du sehr ruhige Naturstrände. Wenn du diese Gebiete besuchst, ist es wichtig, die lokale Tierwelt nicht zu stören, da die flachen Boddengewässer wichtige Brut- und Rastplätze für Vögel sind.

📍 Rügen entdecken

Verbinde den Strandbesuch mit einer Erkundung der ländlichen Inselregionen. Die flachen Boddenstrände und die weiten Felder im Zentrum der Insel bieten dir und deinem Hund viel Auslauf abseits der belebten Seebäder.

Häufige Fragen zu den Hundestränden auf Rügen

Wann dürfen Hunde an alle Strände auf Rügen?

In den meisten Kurorten auf Rügen ist die generelle Mitnahme von Hunden an alle Strände in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. April gestattet. Ab Mai gelten wieder die strengeren Sommersatzungen, die Hunde ausnahmslos auf die ausgewiesenen Hundestrände verweisen.

Welcher Hundestrand auf Rügen ist am größten?

Die weitläufigsten Strandabschnitte für Hunde befinden sich an der zehn Kilometer langen Schaabe zwischen Glowe und Juliusruh. Da die ausgewiesenen Bereiche direkt an die weiträumigen, unbewachten Zwischenstücke angrenzen, verteilen sich die Badegäste hier auf einer sehr langen Strecke.

Müssen Hunde am Hundestrand an der Leine geführt werden?

An den ausgewiesenen Hundestränden der großen Seebäder wie Binz, Sellin und Göhren gilt in der Regel eine Leinenpflicht. Ausnahmen bilden einige Naturstrände und spezifische Gemeindeabschnitte wie in Dranske, wo Hunde streckenweise unangeleint laufen dürfen.

Gibt es an den Hundestränden Strandkörbe zu mieten?

An den offiziellen Hundestränden in Binz, Sellin, Baabe und Juliusruh stehen Strandkörbe zur Verfügung, die du bei den lokalen Vermietern mieten kannst. An den naturbelassenen Hundestränden im Inselnorden oder an der Boddenküste gibt es keine Strandkörbe und keine touristische Infrastruktur.

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