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Insel Fehmarn

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Insel Fehmarn – Sonneninsel, goldene Rapsfelder und das mautfreie Urlaubsparadies der Ostsee

Die schleswig-holsteinische Insel Fehmarn ist die drittgrößte Insel Deutschlands und markiert eines der sonnenreichsten, flachsten und logistisch zugänglichsten Urlaubsreviere der gesamten Ostseeküste. Im Gegensatz zu isolierten Eilanden ist Fehmarn über die markante Fehmarnsundbrücke – den weithin sichtbaren, stählernen „Kleiderbügel“ – fest mit dem Festland verbunden. Wer seinen Urlaub auf der Insel Fehmarn verbringt, reist somit jederzeit staufrei, spontan und vollkommen ohne teure Fährbuchungen an. Die Insel wird klimatisch völlig zu Recht als die „Sonneninsel“ bezeichnet und bietet eine beeindruckende geografische Vielfalt auf engstem Raum. Im Süden, rund um Burgtiefe, locken kilometerlange, feinsandige weiße Südstrände, die durch ihre südliche Ausrichtung an mondäne Badeorte erinnern. Die Ostküste hingegen besticht durch schroffe, naturbelassene Steilküsten, während der Westen von weiten Naturstränden und ökologisch hochbedeutenden Wasservogelreservaten geprägt ist. Touristisch liefert Fehmarn eine lückenlose Infrastruktur: Die pulsierende Inselhauptstadt Burg bietet urbanes Flair und hervorragende Gastronomie, während kleine Fischerdörfer wie Lemkenhafen oder Orth maritime Gemütlichkeit verströmen. Zudem gilt die Insel durch perfekte Windbedingungen und unzählige Stehreviere als das absolute Mekka für Kitesurfer und Segler in Nordeuropa. Ob Familienurlaub am Südstrand, Camping-Abenteuer in Wulfen oder Naturbeobachtung in Wallnau – Fehmarn bietet eine extrem zugängliche, authentische und infrastrukturell erstklassige Ostsee-Erfahrung.

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Analysen, Geheimtipps und logistische Fakten zu den wichtigsten Hotspots der Region:

➔ ZU DEN FEHMARN HIGHLIGHTS

Die Orte auf der Insel Fehmarn im Überblick

Die Inselstruktur ist stark dezentral geprägt. Während die Inselhauptstadt im Zentrum pulsiert, verteilen sich idyllische Hafenorte, erstklassige Surf-Spots und ruhige Bauerndörfer gleichmäßig entlang der abwechslungsreichen Küstenlinie.

Burg auf Fehmarn

Die pulsierende Inselhauptstadt. Das urbane Zentrum für Shopping, Kultur und Gastronomie mit historischem Kopfsteinpflaster, der gotischen St. Nikolai Kirche und dem Meereszentrum.

Burg auf Fehmarn

Burgtiefe & Südstrand

Das feinsandige Bade-Mekka der Insel. Kilometerlange Strandpromenaden, denkmalgeschützte Architektur von Arne Jacobsen, das Wellenbad FehMare und ein gigantischer Yachthafen.

Burgtiefe & Südstrand

Lemkenhafen & Orth

Die maritimen Zwillingsorte im Westen. Bundesweit berühmt für die Segelwindmühle Jachen Flündt, die Aalkate und die Orther Reede, Europas beliebtes Kitesurf-Stehrevier.

Lemkenhafen & Orth

Puttgarden

Das Tor nach Skandinavien im Norden. Bekannt für den riesigen Fährhafen der Vogelfluglinie nach Dänemark, das Mega-Projekt Fehmarnbelttunnel und den Strand am Grünen Brink.

Puttgarden

Wallnau & Flügge

Natur pur an der wilden Westküste. Hier liegen das streng geschützte NABU-Wasservogelreservat, der begehbare Leuchtturm Flügge und der historische Jimi-Hendrix-Gedenkstein.

Wallnau & Flügge

Wulfen

Der absolute Camping-Hotspot am Wulfener Hals. Eine logistische Premium-Lage exakt zwischen dem ruhigen Burger Binnensee (Wakepark) und dem massiven Wulfener Kliff.

Wulfen

Petersdorf

Das charmante ländliche Herz im Westen. Geprägt durch enge Gassen, die höchste Kirche der Insel, das jährliche Rapsblütenfest und eine lückenlose Supermarkt-Infrastruktur.

Petersdorf

Geomorphologie und Küstendynamik: Steilküsten & Sandstrände

Die Topografie Fehmarns misst rund 185 Quadratkilometer und ist verblüffend flach – die höchste Erhebung, der Hinrichsberg, ragt lediglich 27 Meter über den Meeresspiegel. Dennoch bietet die über 78 Kilometer lange Küstenlinie extreme geologische Gegensätze. Im Osten trotzen schroffe, steinige Steilküsten den rauen Herbststürmen und sind ein Paradies für Bernsteinsucher und Naturfotografen. Im krassen Gegensatz dazu flacht die Insel nach Süden hin ab und bildet am Südstrand in Burgtiefe einen breiten, steinfreien und kilometerlangen weißen Sandstrand. Das westliche Ufer hingegen ist geprägt von weiten, natürlichen Deichlandschaften und Flachwassergebieten, die sich im Mai in ein leuchtendes Meer aus goldenen Rapsblüten verwandeln.

Logistik & Mobilität: Der Kleiderbügel & Das Tor nach Norden

Der größte logistische Vorteil Fehmarns gegenüber fast allen anderen deutschen Ostseeinseln ist die Fehmarnsundbrücke. Seit 1963 überspannt dieser imposante, 963 Meter lange Stahlbogen (liebevoll „Kleiderbügel“ genannt) den Fehmarnsund. Für Urlauber bedeutet das: Keine teuren Fährtickets, keine Wartezeiten an Terminals und eine jederzeit freie An- und Abreise. Auf der Insel selbst dominiert das Fahrrad als Verkehrsmittel der Wahl, da die extreme Flachheit des Geländes auch ungeübten Radlern anstrengungsfreie Touren auf dem über 300 Kilometer langen Radwegenetz ermöglicht. Im Norden der Insel bildet der Fährhafen Puttgarden das wichtigste logistische Sprungbrett für Tagesausflüge in das dänische Rødby.

Häufige Fragen zur Insel Fehmarn (FAQ)

Kostet die Fahrt über die Fehmarnsundbrücke Maut?

Nein. Die Anreise auf die Insel Fehmarn über die markante Fehmarnsundbrücke (Bundesstraße 207) ist für Pkw, Wohnmobile, Gespanne und Motorräder vollkommen gebührenfrei. Es gibt keine Mautstationen oder Brückentickets, die du vorab buchen musst.

Wo ist der beste Sandstrand auf Fehmarn?

Der mit Abstand bekannteste, breiteste und feinsandigste Küstenabschnitt ist der Südstrand in Burgtiefe. Er fällt extrem flach in die Ostsee ab, ist steinfrei und wird im Sommer von Rettungsschwimmern bewacht, was ihn zum absoluten Hotspot für Familien mit Kindern macht.

Muss man auf Fehmarn Kurtaxe bezahlen?

Ja, die Insel Fehmarn ist eine anerkannte Kur- und Tourismusgemeinde. Für jede Übernachtung wird eine Kurabgabe fällig, über die du die „Ostseecard“ erhältst. Diese Karte gewährt dir den kostenfreien Zugang zu allen bewirtschafteten Stränden der Insel sowie vergünstigte Eintritte in viele lokale Attraktionen.

Was hat Jimi Hendrix mit Fehmarn zu tun?

Die Insel schrieb im September 1970 Musikgeschichte, als auf den Wiesen nahe dem Leuchtturm Flügge das Love-and-Peace-Festival stattfand. Es war der allerletzte offizielle Konzert-Auftritt der Gitarren-Legende Jimi Hendrix vor seinem Tod. Ein großer Gedenkstein am Strand erinnert heute noch an dieses Ereignis.

Kann man von Fehmarn aus nach Dänemark fahren?

Ja, sehr unkompliziert. Vom Fährhafen Puttgarden im Norden der Insel starten die großen Autofähren von Scandlines rund um die Uhr (etwa alle 45 Minuten) in das dänische Rødby. Die Überfahrt auf der sogenannten Vogelfluglinie dauert lediglich 45 Minuten und eignet sich perfekt für einen Tagesausflug.

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